Gesundheitsreformfonds: Verordnung unterschrieben

Wait 5 sec.

27.03.2026 12.58Online seit heute, 12.58 UhrMit zusätzlichen 500 Millionen Euro im Jahr will die Regierung ab jetzt Reformen im Gesundheitssystem umsetzen – geplant ist eine Stärkung der niedergelassenen Versorgung, der Prävention und der Digitalisierung.Die Verordnung für den Gesundheitsreformfonds, aus dem die Mittel stammen, hat Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) heute unterschrieben. Bei einer Pressekonferenz betonte die Ministerin, der Fonds sei der „Beginn einer Trendwende“ im Gesundheitssystem.Weitere Schritte würden in den kommenden Wochen folgen. Mit dem Gesundheitsreformfonds sollen in den nächsten fünf Jahren mehr als 2,6 Milliarden Euro zur Verfügung stehen, die Beträge werden jährlich etwas erhöht – 2026 sind es rund 498 Millionen Euro, 2030 dann 581 Millionen Euro. Das Geld stammt indirekt aus der Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge von Pensionistinnen und Pensionisten.Genau genommen handelt es sich um drei Fonds, die auf fünf Jahre befristet bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) sowie bei der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) eingerichtet werden.Damit werde aber nicht einfach Geld verteilt, erklärte Schumann. Jede Maßnahme sei mit Messgrößen verbunden, die Mittel würden nur dann komplett ausgezahlt, wenn die vereinbarten Fortschritte auch erreicht werden. „Das schafft Verbindlichkeit“, so die Gesundheitsministerin.