26.03.2026 10.16Online seit heute, 10.16 UhrDer ungarische Ministerpräsident Viktor Orban stellt die Durchleitung von Erdgas durch sein Land in die Ukraine ab Juli ein. Eine diesbezügliche Verordnung erschien in der Nacht auf heute im ungarischen Amtsblatt.Orban will damit nach eigenen Angaben den Druck auf das von Russland angegriffene Nachbarland erhöhen, die durch einen russischen Angriff beschädigte Erdölleitung „Druschba“ schneller wieder in Betrieb zu nehmen.„Solange die Ukraine uns kein Öl gibt, so lange bekommt sie aus Ungarn kein Gas“, hatte Orban gestern auf seiner Facebook-Seite angekündigt. Die Blockade der Gasdurchleitungen in die Ukraine wirft Fachleuten zufolge schwerwiegende juristische und europarechtliche Fragen auf.Der Gashandel liegt nämlich in den Händen von privaten Firmen, darunter Unternehmen, die mit dem Energieträger handeln und solchen, die den Transport durch Röhren bewerkstelligen. In Ungarn ist das der Pipelinebetreiber FGSZ, eine Tochter des Mineralölkonzerns MOL. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.