NATO-Staaten steigerten Verteidigungsausgaben

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26.03.2026 12.47Online seit heute, 12.47 UhrAngesichts des Ukraine-Krieges und der weltweit angespannten Sicherheitslage haben die NATO-Mitglieder ihre Verteidigungsausgaben weiter gesteigert.Wie aus dem heute veröffentlichten Jahresbericht des Verteidigungsbündnisses für 2025 hervorgeht, gaben im vergangenen Jahr sieben NATO-Länder mehr als drei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung aus. Drei Länder erreichten laut den Schätzungen sogar das für 2035 anvisierte Ziel von 3,5 Prozent.Auf diese Prozentzahl hatten sich die 32 Mitgliedsstaaten auf dem NATO-Gipfel in Den Haag im vergangenen Jahr geeinigt. Zusätzlich sollen die NATO-Länder 1,5 Prozent ihres BIP für verteidigungsrelevante Ausgaben wie Infrastruktur und Cybersicherheit ausgeben.Die meisten europäischen Länder haben seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Februar 2022 ihre Verteidigungsausgaben deutlich hochgefahren. Auf Druck von US-Präsident Donald Trump wurde dann in Den Haag das Fünfprozentziel festgelegt.Die im Verhältnis zum BIP höchsten Verteidigungsausgaben hatten dem Bericht zufolge Polen mit 4,3 Prozent, Litauen mit vier Prozent und Lettland (3,74 Prozent). Insgesamt stiegen die Verteidigungsausgaben der europäischen NATO-Mitglieder und Kanadas erneut um mehr als 19 Prozent, wie es in dem Bericht hieß.Die Verteidigungsausgaben der USA entsprachen im vergangenen Jahr 3,19 Prozent des BIP. In absoluten Zahlen gerechnet gaben die 32 NATO-Länder 2025 den Angaben zufolge 1,63 Billionen Dollar (rund 1,41 Billionen Euro) für Verteidigung aus.