28.03.2026 08.06Online seit heute, 8.06 UhrDie Raiffeisen Bank International (RBI) hat in der Nacht auf heute bekanntgegeben, dass sie die rumänischen Geschäftsbereiche der BBVA-Tochter Garanti für 591 Millionen Euro übernehmen werde. Durch die Zusammenführung der erworbenen Gesellschaften mit den rumänischen Einheiten der RBI sollen operative und kostenseitige Synergien realisiert werden.Durch die Akquisition werde Raffeisen gemessen an der Bilanzsumme voraussichtlich zur drittgrößten Bank in Rumänien, so die RBI. „Diese Transaktion ist ein bedeutender strategischer Schritt in einem der attraktivsten Bankenmärkte in Zentral- und Osteuropa, in einem Land, das wir sehr gut kennen“, sagte RBI-CEO Johann Strobl.Für die RBI ist es die erste bedeutende Übernahme seit vielen Jahren. Nach der starken Fokussierung auf das wegen des Ukraine-Krieges umstrittene und schwer verkäufliche Russland-Geschäft rückt damit wieder das Wachstum in den Kernmärkten in den Mittelpunkt.Der rumänische Bankenmarkt gilt als stark fragmentiert, weshalb Institute in Osteuropa vermehrt Zukäufe anstreben. Marktführer ist die Banca Transilvania. Die Nummer zwei auf dem Markt ist die ebenfalls österreichische Erste Group, die nach eigenen Angaben ebenfalls routinemäßig Möglichkeiten für Wachstum in der Region prüft.