AKM fordert KI-Vergütung für österreichische Musiker

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25.03.2026 09.39Online seit heute, 9.39 UhrDas weltweite Wachstum des Musikmarkts mit steigenden Umsätzen in der Musikindustrie bildet laut der Verwertungsgesellschaft AKM nicht die wirtschaftliche Realität der in Österreich lebenden und schaffenden Musikerinnen und Musiker ab.Profitieren würden vor allem internationale Konzerne und einzelne große Marktteilnehmer, zudem steige der Anteil der rein KI-generierten Musikprodukte. Daher forderte die AKM heute eine KI-Vergütung.Nur 1,5 Prozent der AKM-Mitglieder hätten im Vorjahr mehr als 1.000 Euro an Vergütung für die Music-on-Demand-Nutzung ihrer Werke erhalten. Zugleich habe die Streamingplattform Deezer kürzlich bekanntgegeben, dass rund 39 Prozent aller täglich hochgeladenen Musiktitel vollständig KI-generiert sind.Während sich auf europäischer Ebene bisher keine Fortschritte abzeichnen, würden erste Signale aus dem Justizministerium kommen, so AKM-Präsident Peter Vieweger. Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) habe bereits betont, dass Künstlerinnen und Künstler eine angemessene Entschädigung für die Verwendung ihrer Werke zum KI-Training erhalten müssen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.