Prozessniederlage: Pentagon etabliert neue Presseregeln

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24.03.2026 07.27Online seit heute, 7.27 UhrNach der Schlappe vor Gericht gegen die „New York Times“ hat das Pentagon neue Regeln für Journalistinnen und Journalisten angekündigt. So werde der bisherige Arbeitsbereich für Korrespondentinnen und Korrespondenten mit sofortiger Wirkung dicht gemacht, teilte Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Sean Parnell, gestern mit. Stattdessen solle ein neuer Pressearbeitsbereich in einem Nebengebäude außerhalb des Pentagons entstehen.Journalistinnen und Journalisten sei ferner nur noch Zugang zum Ministerium in Begleitung von „autorisiertem Personal“ gestattet. Parnell schrieb auf der Plattform X: „Das Ministerium hält sich stets an gerichtliche Anordnungen, ist jedoch mit der Entscheidung nicht einverstanden und legt Berufung ein.“ Bis zu einer möglichen neuen Entscheidung gelten allerdings die neuen Zugangsregeln.Die „New York Times“ hatte gegen die neuen Richtlinien geklagt, die das Ressort im Oktober eingeführt hatte. Diese sahen vor, dass das Pentagon die Akkreditierung von Reporterinnen und Reportern verweigern darf, die Informationen ohne Genehmigung des Ministeriums veröffentlichen – selbst wenn diese vorher nicht als geheim eingestuft waren. Bundesrichter Paul Friedman erklärte die neuen Richtlinien kürzlich allerdings für verfassungswidrig.