DJI Avata 360: Ohne Registrierung und „Führerschein“ geht nichts

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Wir haben die neue DJI-Drohne Avata 360 bereits im Einsatz und das Gerät hat bereits einen sehr positiven ersten Eindruck hinterlassen. Ausführlich wollen wir die Drohne allerdings separat besprechen, wenn wir mehr Praxiserfahrung mit dem Gerät gesammelt haben. Zunächst soll es weniger um die Drohne selbst gehen, sondern um die mit ihrer Verwendung verbundenen Rahmenbedingungen.Anders als für die kleineren Drohnen von DJI oder anderen Anbietern ist die rund 450 Gramm schwere Avata 360 als C1-Drohne klassifiziert, was über die mittlerweile obligatorische Registrierung beim Luftfahrtbundesamt (LBA) hinaus auch den oft als kleiner Drohnenführerschein bezeichneten Kompetenznachweis A1/A3 erforderlich macht.Registrierung und VersicherungspflichtStarten wir mit der Betreiberregistrierung beim LBA. Dieser Vorgang ist für Besitzer von Kameradrohnen mittlerweile unabhängig vom Startgewicht verpflichtend. Dabei werden nicht nur die persönlichen Daten abgefragt und überprüft, man muss darüber hinaus auch einen entsprechenden Versicherungsschutz nachweisen. Für private Nutzer ist dieser oft in der privaten Haftpflichtversicherung enthalten. Ansonsten werden auch spezielle Drohnenversicherungen angeboten. Haltet diesbezüglich Rücksprache mit eurer Versicherung. Ohne Angabe der Versicherungsnummer lässt sich die Registrierung nicht abschließen.Für diesen Vorgang fällt eine Gebühr von 20 Euro an. In der Folge erhält man eine Betreiber-Nummer, die gut sichtbar auf der Drohne angebracht werden muss. Als Alternative zum Edding bieten Händler kleine, gravierte und selbstklebende Aluplaketten an.Kompetenznachweis A1/A3 als „Führerschein“Um eine C1-Drohne wie die Avata 360 zu fliegen, steht als nächstes der kleine Drohnenführerschein an. Offiziell EU-Kompetenznachweis A1/A3 genannt, lässt sich dieser gegen eine Gebühr von 25 Euro online beim Luftfahrtbundesamt machen.Bild: EASA – Europäische Agentur für FlugsicherheitKalkuliert für das Online-Training und die abschließende, aus 40 Multiple-Choice-Fragen bestehende Prüfung gut drei Stunden ein. Aus unserer Sicht handelt es sich bei der „Führerscheinpflicht“ um eine nachvollziehbare und sinnvolle Regelung. Drohnenpiloten sehen sich so nicht nur mit stumpfen Regeln konfrontiert, sondern bekommen ausführlich erklärt, warum es diese Vorgaben gibt.Im Mittelpunkt steht dabei die Vermittlung von Wissen, die eigene sowie die Sicherheit dritter Personen betreffend. Einzelne Kapitel greifen aber auch Themen wie die Flugeigenschaften der Geräte auf. Nach erfolgreichem Abschluss erhält man dann einen Nachweis zum Selbstausdrucken, der beim Drohnenfliegen stets mitgeführt werden muss.Inbetriebnahme nur mit Betreiber-IDErst wenn diese Vorbereitungen abgeschlossen sind, darf man mit seiner DJI Avata 360 tatsächlich starten. Wer es ohne Registrierung probiert, wird bereits bei der Inbetriebnahme scheitern. Im Rahmen der Ersteinrichtung wird die vom LBA ausgegebene Betreiber-Nummer fest in der Software der Drohne hinterlegt. So lässt sich auch ohne anwesenden Piloten stets nachvollziehen, wem das Gerät gehört.Die Drohne ist mit einer Reihe von Automatikfunktionen ausgestattet, die vor allem Anfängern die ersten Flugstunden erleichtern. Die mit der integrierten Kamera möglichen Aufnahmen sind vom Start weg beeindruckend. Im 360-Grad-Modus filmt die Avata 360 standardmäßig eine Rundumansicht, sodass man keine waghalsigen Manöver fliegen muss, um effektvolle Videos zu erhalten. Kameraschwenks, Zoom-Effekte oder Drehungen lassen sich mithilfe der App DJI Studio in aller Ruhe hinterher am Rechner erstellen.Die DJI Avata 360 bietet auch verschiedene Tracking-Modi an. Dabei folgt die Drohne eigenständig einem zuvor festgelegten Ziel. Das kann eine Person, ein Radfahrer oder auch ein Motorrad oder Auto sein.. Auch hier profitiert das Gerät von der 360-Grad-Aufnahme. Kameraschwenks werden durch Software realisiert, während die Drohne Ausrichtung und Flugrichtung beibehält.„Zwangskurs“ sorgt für mehr SicherheitDie gebotene Funktionsvielfalt lässt den überschaubaren Aufwand für Anmeldung und Flugerlaubnis schnell vergessen. Unterm Strich können die damit verbundenen Trainingseinheiten dazu beitragen, dass man sich beim Fliegen kompetenter und sicherer fühlt. function open_amazon(link) { if (navigator.userAgent.indexOf("Firefox") != -1) { window.open(link, '_blank'); } else { var tag = document.createElement('a'); tag.setAttribute('href', link); tag.innerHTML = "amzn"; tag.click(); } } Produkthinweis DJI Avata 360 (RC 2), 360°-Drohne mit 1-Zoll-8K-360°-Imaging für FPV- und Luftaufnahmen, 360°-Kameradrohne mit... 719,00 EUR The post DJI Avata 360: Ohne Registrierung und „Führerschein“ geht nichts first appeared on ifun.de.