Oxfam: Lücke zwischen hohen und niedrigen Einkommen wächst

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01.05.2026 07.40Online seit heute, 7.40 UhrDie Einkommen in den Chefetagen dieser Welt sind in den vergangenen Jahren einer Analyse zufolge deutlich gestiegen, während allen übrigen Beschäftigten immer weniger Geld zur Verfügung stand.Laut Rechnung der Entwicklungsorganisation Oxfam bekamen die 1.500 am besten verdienenden Konzernvorstände im vergangenen Jahr im Schnitt rund 8,4 Millionen Dollar (knapp 7,2 Millionen Euro) ausgezahlt.Die Zahl bedeute einen inflationsbereinigten Anstieg der Managereinkommen von elf Prozent im Vergleich zu 2024 und von 54 Prozent im Vergleich zu 2019. Grundlage für die Berechnungen waren Daten zu 1.500 Unternehmen aus 33 Ländern aus der S&P Capital IQ Database, einer Datenbank mit Informationen zu börsennotierten und privaten Unternehmen weltweit.Im Vergleich dazu hatten „gewöhnliche“ Beschäftigte zunehmend weniger Geld zur Verfügung. Das um die Preissteigerungen bereinigte Durchschnittseinkommen der weltweiten Erwerbsbevölkerung lag Oxfam zufolge im vergangenen Jahr bei 17.156 Dollar – gerade einmal um 0,5 Prozent mehr als 2024, aber zwölf Prozent weniger als 2019. Grundlage der Rechnung waren hier Daten der Internationalen Arbeitsorganisation der UNO (IAO) sowie des Internationalen Währungsfonds (IWF).