30.08.2025 08.17Online seit heute, 8.17 UhrBei den seit Tagen anhaltenden Protesten in Indonesien hat es amtlichen Angaben zufolge weitere Todesfälle gegeben. Drei Menschen kamen ums Leben, nachdem Demonstrierende das Parlamentsgebäude in der Provinz Südsulawesi in Brand gesetzt hatten. Das teilte die indonesische Katastrophenschutzbehörde heute mit.Fünf weitere Personen seien verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich gestern in der Hauptstadt von Südsulawesi, Makassar. Die Nachrichtenagentur Antara meldete, die Todesopfer seien vermutlich in dem brennenden Gebäude eingeschlossen gewesen.Die landesweiten Proteste stellen die erste große Bewährungsprobe für die Regierung von Präsident Prabowo Subianto dar, der im Oktober sein Amt angetreten hatte.Die Demonstrationen hatten am Montag in der Hauptstadt Jakarta begonnen und richteten sich vor allem gegen die Höhe von Abgeordnetengehältern. Gestern eskalierten die Proteste, nachdem ein gepanzertes Polizeifahrzeug den Fahrer eines Motorradtaxis erfasst hatte. Der Mann, der nicht an den Demonstrationen beteiligt gewesen sein soll, starb.