Die Zeit der Monster mit flachem Kopf, Bolzen im Nacken und schweren Stiefeln ist vorbei: Die Weltpremiere der Neuverfilmung von Mary Shelleys Klassiker "Frankenstein" durch Guillermo del Toro bei den laufenden Filmfestspielen von Venedig zeigt ein sensibles Wesen, das sich nach Zuneigung sehnt, stattdessen aber mit Hass konfrontiert wird. "Viele der optischen Umsetzungen der Kreatur erinnern fast an Unfallopfer, aber ich wollte Schönheit", so Del Toro am Samstag.