Marla Svenja Liebich hat den Staat vor den Kopf gestoßen und ist untergetaucht, statt ihre Haftstrafe anzutreten. Als Rechtsextremistin verurteilt hat sie mit ihrer Kritik an der Politik die Heuchelei unserer selbsternannten Eliten entlarvt. Nun fahndet die Polizei nach ihr, während sie aus Russland postet und Asyl in den USA plant. Ihre Geschichte enthüllt, wie der Apparat Andersdenkende zerquetscht, und zeigt, dass es Freiheit nur noch für die „Richtigen“ geben soll.Von Chris VeberDie Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Marla Svenja Liebich, die unbeugsame Kritikerin des Systems mit Schnauzbart und Lippenstift, hat sich der Haft entzogen. Eigentlich hätte sie am Freitagabend in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz antreten sollen, um eine Strafe von einem Jahr und sechs Monaten abzusitzen – verurteilt wegen Volksverhetzung, übler Nachrede und Beleidigung. Stattdessen postete sie auf X ein Video, in dem sie die Behörden, Staatsanwaltschaft und Presse als misogyn und verlogen brandmarkt. Sie sei politisch verfolgt, nur weil sie ihre Meinung sagt. Nun läuft die Fahndung, und Liebich deutet an, sich ins Ausland abgesetzt zu haben – konkret in die Russische Föderation, wo sie mit kremlnahen Beamten spricht und parallel Akten für ein Asylgesuch in den USA vorbereitet.Ihr Weg dorthin war geprägt vom Kampf gegen das System. Geboren 1970 als Sven Liebich in Merseburg, wuchs sie in Halle auf und wurde früh in der rechten Szene aktiv. Sie baute ein Netzwerk auf, organisierte Demos gegen Asylpolitik, EU und Regierungsmedien, die sie als Lügenpresse bezeichnete. Während der Corona-Pandemie wurde sie zur Querdenker-Ikone und tätowierte sich einen “Ungeimpft”-Stern – eine Provokation, die Entsetzen unter den Regimetreuen auslöste. Ihre Verurteilung im Juli 2023 durch das Amtsgericht Halle, bestätigt vom Landgericht und schließlich vom OLG Naumburg im Mai 2025, gipfelte in der Haftstrafe. Doch Liebich konterte. Ende 2024 nutzte sie das Selbstbestimmungsgesetz der deutschen Ampel des Grauens, änderte Namen und Geschlechtseintrag auf weiblich – eine Maßnahme, die ihre Kritiker als Missbrauch brandmarken, wo sie doch nur den Willen des Gesetzgebers umsetzt.Diese Frau hat einen Einfluss, den wenige je erreichen. Sie demaskiert die perverse Logik unserer Politik. Indem sie den Staat zwingt, sie als Frau zu behandeln, enthüllt sie die Absurditäten eines Systems, das Gesetze schafft, die es selbst nicht handhaben kann. Liebich steht in der Tradition von Thelma und Louise – zwei Frauen, die dem patriarchalen Druck entfliehen, indem sie alles hinter sich lassen. Hier jagt der übergriffige Staat ein Mädchen, das es wagte, ihm zu widersprechen. Und zeigt damit: Nicht alle Frauen sind gleich viel wert für unsere Politiker. Wo bleiben die Schreie der Linkswoken nach Freiheit für Marla? Die Solidaritätsdemos, die sie sonst für jede Minderheit organisieren? Stattdessen dröhnendes Schweigen, weil Liebich nicht in ihr Weltbild passt – eine Rechte, die Russland unterstützt und den Ukraine-Krieg als westliche Provokation sieht.Liebich lässt unsere Herrschenden nackt dastehen. Ihre Geschichte wird in die Kulturgeschichte eingehen, als junge Frau, die dem Kaiser die Maske vom Gesicht riss. In einer Zeit, da der tiefe Staat Andersdenkende mundtot macht, verkörpert sie den Widerstand gegen den Überwachungsapparat. Die Fahndung nach ihr wird zu einem Roadmovie. Liebich postet weiter, stellt Anzeigen gegen ihre Beleidiger und Verleumder – sogar aus dem Untergrund. Das zeigt die Hilflosigkeit eines Regimes, das Freiheit nur noch für Gehorsame duldet.Am Ende ist Marlas Flucht ein Triumph des Individuums über den Kollektivzwang. Sie enttarnt die Verlogenheit: Während Europas Gesellschaften zerbrechen, die Einheimischen zur Minderheit werden, die Gesellschaft auf den großen Krieg dressiert wird, die Wirtschaft zugrunde geht – da jagen unsere Herrscher eine Kritikerin. Die selbsternannten Eliten sind entblößt, ihre Narrative sind idiotisch, lächerlich, pervers. Liebich hat es aufgezeigt – und der Staat hasst sie dafür. Möge sie mithilfe Trumps und Putins Schutz vor dem Zugriff der woken Häscher finden, dann hätte sie auch noch zur Zusammenarbeit zwischen Großmächten und zum Frieden beigetragen. Marla Svenja Liebich, Dein Platz in der Geschichte ist Dir sicher.