08.04.2026 11.41Online seit heute, 11.41 UhrIn einem aktuellen Test des ÖAMTC und seiner Partnerorganisationen sind gleich bei mehreren Modellen von Autokindersitzen schwerwiegende Sicherheitsmängel aufgetreten.Der Mobilitätsclub warnte daher heute vor allem vor dem Kauf von White-Label-Kindersitzen, die online unter verschiedenen Namen vertrieben werden. Teils flogen Sitze aus der Basisstation, was im echten Leben zu gravierenden Folgen für Mädchen und Buben führen könnte.„In der Praxis birgt ein solcher Aufprall ein erhebliches Verletzungsrisiko“, hieß es von ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Bei den besonders fehleranfälligen Modellen der White-Label-Kindersitze handelt es sich um eine Gruppe baugleicher Modelle, die im Internet mit unterschiedlichen Namen angeboten werden.Unterschiedliche Sitze oft technisch identHändlerinnen und Händler haben laut Aussendung die Möglichkeit, diese Sitze zu individualisieren und in großen Mengen über Plattformen wie Alibaba zu beziehen. Zwar unterscheiden sich die Sitze optisch und im Labeling, technisch sind sie nach Angaben des ÖAMTC aber nahezu identisch. Das zeigten die vorläufigen Testergebnisse, die letztgültigen Daten werden Ende Mai veröffentlicht.Auch reguläre Sitze teils mit erheblichen MängelnErhebliche Mängel zeigten sich laut Analyse aber auch bei regulären Sitzen, etwa beim Modell „Kinderkraft Mink Pro 2“. Im Frontalcrash löste sich die Babyschale aus der Isofix-Station „Base Mink FX2“ und wurde ebenfalls durch den Fahrgastraum geschleudert.Da die Modelle, die nun bei der ÖAMTC-Analyse durchgefallen sind, die gesetzlichen Anforderungen erfüllen, sind sie weiter im Handel erhältlich. Deshalb gibt es auch kein Recht für Konsumentinnen und Konsumenten, die bereits gekauften Modelle zurückzugeben oder umzutauschen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.