13.04.2026 16.33Online seit heute, 16.33 UhrDie Wahlbeobachter und -beobachterinnen des Europarates und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) haben die Parlamentswahlen in Ungarn gestern als frei, aber nicht fair bezeichnet.Während Organisation und Ablauf der Wahlen professionell gewesen seien und die Kandidaten frei wahlkämpfen konnten, habe die Regierungspartei FIDESZ von Viktor Orban einen klaren Vorteil gehabt.Die Institutionen waren mit insgesamt 389 Wahlbeobachtern in ganz Ungarn an Ort und Stelle, hieß es weiter. Koordinator Sargis Chandanian aus Armenien und der Spanier Pablo Hispan von der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) hoben als besonderes Problem hervor, dass die Grenzen zwischen Regierungsausgaben und Parteiausgaben im Wahlkampf „fließend“ gewesen seien.Es habe auch keine rechtliche Einschränkung der Wahlkampfausgaben und kein Verbot des Missbrauchs öffentlicher Ämter für Kampagnenzwecke gegeben, hoben sie hervor. Sie beklagten zudem die einseitige Berichterstattung in öffentlich-rechtlichen und regierungsnahen privaten Medien. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.