(Symbolfoto) - fotostore.atLinz am 10.04.2026 – Ein mutmaßlich bewaffneter Mann hat am Freitagmorgen im Linzer Stadtteil Urfahr einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Gegen 8:50 Uhr meldete ein Passant der Polizei, dass er in der Hauptstraße einen Mann mit einer Langwaffe gesehen habe. Sofort rückten zahlreiche Polizeikräfte in das Gebiet aus. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der beschriebene Mann jedoch nicht mehr vor Ort.Im Zuge intensiver Ermittlungen konnte ein 19-jähriger Syrer, der ganz in der Nähe wohnt, als Verdächtiger identifiziert werden. Spezialkräfte der Polizei rückten mit umfangreicher Schutzausrüstung zur Wohnung des jungen Mannes aus. Der 19-Jährige öffnete selbstständig die Tür und ließ die Beamten eintreten.In der Wohnung wurde im Wohnzimmer eine täuschend echt wirkende Airsoft-Waffe sichergestellt. Der Mann erklärte den Beamten, dass es sich lediglich um einen Spaß gehandelt habe und er die Aufregung nicht nachvollziehen könne.Ein vorläufiges Waffenverbot war nicht notwendig, da bereits ein behördliches Waffenverbot gegen den 19-Jährigen bestand. Die Polizei gab bekannt, dass dem Mann die Kosten des Einsatzes – deren Höhe noch ermittelt wird – in Rechnung gestellt werden. Zusätzlich wird er wegen Verwaltungsübertretungen bei der Landespolizeidirektion Oberösterreich angezeigt.Mann mit vermeintlicher Waffe unterwegs Zu einem Großeinsatz der Polizei kam es am 10. April 2026 gegen 8:50 Uhr im Linzer Stadtteil Urfahr. Ein Passant kontaktierte die Polizei, weil er soeben einen Mann mit einer Langwaffe in der Hauptstraße gesehen habe. Beim Eintreffen der Polizei war ein solcher Mann jedoch nicht mehr vor Ort. Bei umfangreichen Erhebungen konnte ein 19-jähriger Syrer als Verdächtiger ausgeforscht werden, der in der Nähe wohnt. Mit größtmöglicher Schutzausrüstung begaben sich Spezialkräfte der Polizei zur Wohnung des 19-Jährigen. Dieser öffnete selbstständig die Wohnungstür und ließ die Beamten hinein. Im Wohnzimmer konnte eine täuschend echt aussehende Airsoft-Waffe gefunden werden. Er gab gegenüber den Kollegen an, dass es sich um einen Spaß gehandelt habe und er die Aufregung nicht verstehe. Ein vorläufiges Waffenverbot mussten die Polizisten nicht aussprechen, weil gegen den Mann bereits ein behördliches Waffenverbot besteht. Dem 19-Jährigen werden die Kosten des Einsatzes, die es noch zu eruieren gilt, verrechnet. Außerdem wird er wegen Verwaltungsübertretungen bei der Landespolizeidirektion Oberösterreich angezeigt.LPD Oberösterreich am 10.04.2026