Berichte: Israel genehmigt 34 neue illegale Siedlungen

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09.04.2026 23.27Online seit heute, 23.27 UhrIsrael hat Medienberichten zufolge im Schatten des Iran-Kriegs die Schaffung von 34 Siedlungen im besetzten Westjordanland gebilligt. Es gehe um den Bau neuer Siedlungen sowie die Legalisierung von bisher illegalen Siedlungs-Außenposten, meldete die „Times of Israel“. Israels Sicherheitskabinett habe dies bereits vor zwei Wochen beschlossen, hieß es in dem Bericht. Die Siedlungen verstoßen gegen internationales Recht.Die israelische Nachrichtenseite „ynet“ berichtete unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Beamte, dass die Genehmigung der neuen Siedlungen während des Iran-Kriegs auf Wunsch der USA geheim gehalten worden sei. Demnach soll Israels Generalstabschef Ejal Samir angesichts des Soldatenmangels der israelischen Armee vor dem Schritt gewarnt haben, der noch mehr israelische Sicherheitskräfte nötig mache.Peace Now: Gefahr für Sicherheit IsraelsDie israelische Organisation Peace Now sagte, die Schaffung von Siedlungen gefährde die Sicherheit Israels und belaste die israelischen Streitkräfte. Zudem untergrabe sie einen dauerhaften Frieden. Heftige Kritik kam auch von der Palästinensischen Autonomiebehörde, die Teile des Westjordanlands verwaltet.Medien: Regierung hat mehr als 100 Siedlungen genehmigtBerichten zufolge erhöht sich die Gesamtzahl der unter Israels rechtsreligiöser Führung neu errichteten Siedlungen bzw. im Nachhinein legalisierten Außenposten auf mehr als 100.Israel unterscheidet zwischen Siedlungen, die mit Genehmigung der Regierung entstanden sind, und Außenposten, die mitunter per Gesetz rückwirkend legalisiert werden. Aus internationaler Sicht sind dagegen alle Siedlungen illegal.