Dschibutis Präsident Guelleh wiedergewählt

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12.04.2026 19.47Online seit heute, 19.47 UhrBei der Präsidentschaftswahl in Dschibuti ist der langjährige Amtsinhaber Ismael Omar Guelleh nach offiziellen Angaben mit fast 98 Prozent wiedergewählt worden. Das Innenministerium des Landes teilte heute mit, der seit 27 Jahren herrschende Präsident habe 97,81 Prozent der Stimmen erhalten. Der 78-Jährige hatte nur einen Herausforderer, den in der Öffentlichkeit wenig bekannten Mohammed Farah Samatar, der auf 2,19 Prozent kam.Guelleh regiert das kleine Land mit einer Million Einwohnerinnen und Einwohnern seit 1999 mit harter Hand. Er wurde nun für eine sechste Amtszeit wiedergewählt. Schon bei der letzten, von der Opposition boykottierten Präsidentschaftswahl 2021 hatte der Amtsinhaber mehr als 97 Prozent der Stimmen erhalten.Unter Guelleh hat Dschibuti seine strategische geografische Position mit Meereszugang genutzt und in Häfen und logistische Infrastruktur investiert, um ausländische Investoren anzulocken. Frankreich, die USA, China, Japan und Italien unterhalten in dem Land Militärstützpunkte. Dschibuti liegt an der Meerenge Bab al-Mandeb, die den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet.