Modulare Tasten: Sidephone bringt das iPod-Clickwheel zurück

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Das Sidephone greift ein Eingabekonzept wieder auf, das viele der Mitlesenden hier wahrscheinlich noch aus der Zeit des iPod kennen werden. Im Mittelpunkt steht ein austauschbares Tastenmodul, das je nach Bedarf gewechselt und mit dem Gerät verbunden wird.Statt einer festen Bedienoberfläche lässt sich das Eingabesystem so nach Lust und Laune wechseln. Neben klassischen Telefon-Tastenfeldern gibt es auch Varianten, die stärker auf die Musik-Steuerung abgestimmt sind.Womit wir zum iPod-Clickwheel kommen, das man bei Sidephone als „Sundial“-Keypad bezeichnet hat. Dieses setzt auf eine kreisförmige Anordnung mit zentraler Taste und erinnert in seiner Funktionsweise an frühere Clickwheel-Bedienungen. Nutzer können damit Titel wechseln, die Lautstärke anpassen oder die Wiedergabe starten und pausieren. Ergänzt wird das Layout durch zusätzliche Tasten, die direkt Anwendungen wie Telefon, Nachrichten oder Kamera öffnen. Alle Eingaben lassen sich individuell anpassen, sodass das Gerät unterschiedliche Nutzungsszenarien abdecken kann.Reduzierte Software mit optionaler ErweiterungWährend klassische Smartphones auf eine Vielzahl vorinstallierter Anwendungen setzen, verfolgt das Sidephone einen anderen Ansatz. Das 220 Euro teure Gerät startet mit einer begrenzten Auswahl an Basisfunktionen. Dazu zählen Telefonie, SMS, Kamera, Uhr und Dateiverwaltung. Die reduzierte Oberfläche soll die Nutzung vereinfachen und Ablenkungen verringern.Technisch basiert das Sidephone auf einem Android-System, verzichtet jedoch auf Google-Dienste. Dadurch können nur Anwendungen genutzt werden, die ohne diese Abhängigkeiten funktionieren. Zusätzliche Apps lassen sich manuell installieren oder aus einer eigenen Bibliothek beziehen. Dieser Ansatz richtet sich vor allem an Nutzer, die bewusst auf eine schlankere Softwareumgebung setzen möchten, ohne vollständig auf bekannte Anwendungen zu verzichten.Zwischen Minimalismus und AnpassbarkeitDas Sidephone positioniert sich als Gegenentwurf zum iPhone und aktuellen Smartphone-Konkurrenten. Es kombiniert eine reduzierte Grundausstattung mit modularer Erweiterbarkeit. Die Idee richtet sich an Anwender, die weniger Funktionen im Alltag nutzen möchten, gleichzeitig aber nicht vollständig auf moderne App-Strukturen verzichten wollen.Die Founders Edition des Geräts wird seit wenigen Tagen weltweit angeboten. Die kompakte QWERTY-Tastatur kostet 29 Euro extra. Erste Review-Videos haben es bereits zu YouTube geschafft, wir empfehlen an dieser Stelle die Besprechung von Spencer Scott Pugh. The post Modulare Tasten: Sidephone bringt das iPod-Clickwheel zurück first appeared on ifun.de.