11.04.2026 19.37Online seit heute, 19.37 UhrTausende orthodoxe Christinnen und Christen haben heute trotz der anhaltenden geopolitischen Spannungen in der Jerusalemer Grabeskirche die Zeremonie des „Heiligen Feuers“ gefeiert.Der griechisch-orthodoxe Patriarch Theophilos III. gab das Kerzenlicht nach seiner Entzündung an viele Gläubige weiter. Per Flugzeug wird es nun in die Welt getragen. Das Sicherheitskonzept der israelischen Polizei für die Zeremonie führte auch zu Unzufriedenheit unter orthodoxen Kirchenvertretern.AP/Ohad ZwigenbergZur Feier des „Heiligen Feuers“ am orthodoxen Karsamstag kamen Tausende Menschen zusammen. Etwa 2.500 von ihnen durften nach Polizeiangaben die Grabeskirche betreten, mehrere hundert Menschen waren auf dem Vorplatz. Weitere hielten sich in der gesamten Altstadt auf.Vor der Zeremonie hatte es Spannungen um die Zahl der zugelassenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegeben. Orthodoxe Kirchenvertreter sprachen von „unangemessenen Beschränkungen der israelischen Polizei“.Die Polizei teilte mit, Hunderte Polizeikräfte seien in Jerusalem im Einsatz, um „ein sicheres Umfeld zu gewährleisten und die Religionsfreiheit für Tausende von Teilnehmern zu ermöglichen, die aus ganz Israel und der ganzen Welt angereist sind“.Während des Kriegs mit dem Iran war die Grabeskirche als Teil der Sicherheitsbeschränkungen geschlossen geblieben, deshalb waren die Osterfeierlichkeiten der westlichen Kirchen ausgefallen.