12.04.2026 11.55Online seit heute, 11.55 UhrLaut aktueller Luftschadstoffinventur reduziert Österreich seine Emissionen und erfüllt somit die Verpflichtungen der entsprechenden EU-Richtlinie sowie dem Emissionsgesetz-Luft 2018.Bei einzelnen Schadstoffen werden bereits die strengeren Zielvorgaben für 2030 erreicht, hieß es dazu heute. „Unsere Maßnahmen greifen messbar“, so Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) in einer Aussendung.Seit 2005 seien Emissionen deutlich gesenkt worden: Schwefeldioxid (SO2) um 59 Prozent, Stickstoffoxide (NOx) um 56 Prozent, Feinstaub (PM2,5) um 43 Prozent und flüchtige organische Verbindungen (NMVOC) um 34 Prozent. Auch im längerfristigen Vergleich seit 1990 zeigten sich Fortschritte.Die im Emissionsgesetz-Luft festgelegten Reduktionsverpflichtungen würden bei allen relevanten Schadstoffen erfüllt, hieß es weiter. Während bei SO2 und NMVOC die strengeren Vorgaben für 2030 erreicht seien, würden Fachleute davon ausgehen, dass auch bei den anderen Stoffen die künftigen Zielvorgaben fristgerecht eingehalten werden.Die Emissionsrückgänge sind auf Fortschritte in mehreren Bereichen zurückzuführen: Abgasreinigungssysteme im Verkehr, E-Mobilität, Ausbau erneuerbarer Energien, Ausstieg aus der Kohleverbrennung sowie Maßnahmen in der Landwirtschaft und im Agrarumweltprogramm.