25.04.2026 23.59Online seit gestern, 23.59 UhrBei einem Bombenanschlag in Kolumbien sind mindestens sieben Menschen getötet worden. Mindestens 20 weitere Menschen wurden nach Angaben von Regionalgouverneur Octavio Guzman bei dem Anschlag gestern in der Region Cauca verletzt. Präsident Gustavo Petro machte „Terroristen, Faschisten und Drogenschmuggler“ für die Gewalttat rund einen Monat vor der Präsidentschaftswahl verantwortlich.Im Vorfeld der ersten Runde der Wahl am 31. Mai ist die Lage in Kolumbien angespannt. Erst am Vortag war bei einem Anschlag auf einen Militärstützpunkt in der Region Cali ein Mensch getötet worden. In den Regionen Cauca und Cauca-Tal gab es nach Angaben des Verteidigungsministeriums zudem 26 bewaffnete Angriffe innerhalb von zwei Tagen.Kolumbien leidet seit Jahrzehnten unter bewaffneten Konflikten, an denen neben der Armee und linken Guerillagruppen auch rechte Paramilitärs und Drogenbanden beteiligt sind. Viele der bewaffneten Gruppen Kolumbiens, die einst linken oder rechten Ideologien anhingen, sind heute kriminelle Banden, die sich insbesondere durch den lukrativen Kokainhandel finanzieren. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.