25.04.2026 20.52Online seit heute, 20.52 UhrBei stundenlangen russischen Angriffen auf die ostukrainische Stadt Dnipro sind nach Behördenangaben mindestens acht Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Die Bomben- und Drohnenangriffe begannen in der Nacht auf heute und dauerten rund 20 Stunden lang, wie Bürgermeister Borys Filatow berichtete. Beschossen wurden Wohnhäuser, Unternehmen und Energieinfrastruktur.Mindestens 49 Menschen wurden laut Filatow verletzt, darunter zwei Kinder. Auch sein Stellvertreter sei schwer verletzt worden, berichtete der Bürgermeister. Weitere zehn Menschen wurden in der Region Dnipropetrowsk verletzt.Ein Wohnhaus wurde den Angaben zufolge zweimal in zeitlichem Abstand bombardiert. Das russische Verteidigungsministerium sprach von einem Angriff auf militärische Ziele in der Ukraine. Dnipro liegt mehr als hundert Kilometer von der Front entfernt.Verletzte in BelgorodKiew greift als Reaktion auf die fortgesetzten russischen Angriffe immer wieder Ziele auf russischem Gebiet an. Auch dabei gibt es zivile Opfer. Der Gouverneur der russischen Grenzregion Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, teilte mit, bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Auto seien eine Frau getötet und ein Mann schwer verletzt worden. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte, die russischen Streitkräfte hätten in einer Nacht 127 ukrainische Drohnen abgefangen.Schäden durch Drohnentrümmer in RumänienIm NATO-Mitgliedstaat Rumänien stürzte derweil inmitten der russischen Angriffe auf die Ukraine eine Drohne über bewohntem Gebiet ab. Opfer gab es nach Behördenangaben nicht, ein Strommast und ein Gebäude wurden beschädigt. Die Behörden ordneten eine Evakuierung des Gebiets an, betroffen waren 200 Menschen.Reuters/Inquam PhotosDas Verteidigungsministerium in Bukarest erklärte, Russland habe mit Drohnen Ziele in der Ukraine nahe eines Grenzflusses zu Rumänien angegriffen. Vom Radar seien „im rumänischen Luftraum operierende Drohnen“ erfasst worden. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.