23.04.2026 08.04Online seit heute, 8.04 UhrEin hochrangiger Gesandter von US-Präsident Donald Trump hat sich dafür ausgesprochen, Italien statt des Iran an der Fußball-WM im Sommer teilnehmen zu lassen.Paolo Zampolli teilte der „Financial Times“ gestern mit, er habe sowohl Trump als auch FIFA-Präsident Gianni Infantino diesen Vorschlag unterbreitet. Vom Weißen Haus, der FIFA sowie den Nationalverbänden aus Italien und dem Iran gab es dazu vorerst keine Stellungnahme.Zampolli sagte der „Financial Times“: „Ich bin gebürtiger Italiener, und es wäre ein Traum, die italienische Mannschaft bei einem von den USA ausgerichteten Turnier zu sehen. Mit vier Titeln haben sie die nötige Erfahrung, die eine Teilnahme rechtfertigt.“ Italien war im Play-off an Bosnien-Herzegowina gescheitert.Iran hält an Teilnahme festIm Zuge der kriegerischen Auseinandersetzung hatte Trump dem Iran nahegelegt, auf eine WM-Teilnahme zu verzichten. Die Iraner wollen jedoch bei der WM-Endrunde dabei sein und planen bereits letzte Details der Vorbereitung. Laut Angaben des iranischen Verbands findet das erste Trainingslager mit vorläufig 30 Spielern in Teheran statt.Am 6. Mai geht es weiter in die Türkei, wo der Iran auch vier Vorbereitungsspiele bestreiten will, unter anderem gegen Europameister Spanien. Anschließend reist das Team in die USA, allerdings steht der Ort des dortigen Trainingslagers noch nicht fest.Kriegsverlauf entscheidet über TeilnahmeVerbandschef Mehdi Tadsch zeigte sich zuversichtlich, dass der Iran trotz des Konflikts mit den USA bei der WM mitspielen wird. „Stand jetzt nehmen wir teil“, sagte Tadsch laut Nachrichtenagentur ISNA. Sollte es jedoch trotz aktueller Waffenruhe zu einem erneuten Krieg mit den USA kommen, werde Tadsch zufolge die Politik über eine Teilnahme entscheiden.Die iranische Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani bekräftigte am Mittwoch, dass die Nationalmannschaft des Landes auf eine WM-Teilnahme „vollständig vorbereitet“ sei. Die logistischen Fragen würden vom iranischen Jugend- und Sportministerium geklärt, fügte sie gegenüber al-Jazeera hinzu. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.