Das westafrikanische Mali erlebt die schwerste Erschütterung seit mehr als einem Jahrzehnt. Eine Allianz aus Dschihadisten und Tuareg-Separatisten hat am Wochenende mehrere Städte angegriffen, unter anderem die Hauptstadt Bamako. Der Junta-Verteidigungsminister wurde getötet, Rebellen eroberten strategisch wichtige Gebiete im Norden. Die von Russland gestützte Militärjunta steht stark unter Druck.