23.04.2026 14.02Online seit heute, 14.02 UhrIn einem Nationalpark in der mittelitalienischen Bergregion Abruzzen sind mindestens 18 Wölfe mutmaßlich durch Gift getötet worden. Bereits vergangene Woche wurde der Tod von zehn Wölfen gemeldet, heute berichtete der WWF, dass die Kadaver weiterer acht Tiere gefunden worden seien.Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich in allen Fällen um Vergiftungen. Die örtliche Staatsanwaltschaft ermittelt. Der WWF beklagte ein „fortwährendes Massaker, das das Herz unseres Naturerbes trifft“.Das Auslegen von Gift, um Wölfe zu töten, sei eine feige und kriminelle Handlung gegen die Biodiversität und zugleich ein Angriff auf die öffentliche Sicherheit, so der WWF.Nach Angaben von Experten leben in Italien rund 3.500 Wölfe, mehr als in jedem anderen EU-Land. Spannungen mit der Weidewirtschaft halten an, insbesondere infolge von Angriffen auf Nutztiere.