28.04.2026 19.30Online seit heute, 19.30 UhrDie US-Regierung hat einem Agenturbericht zufolge Exportbeschränkungen gegen den zweitgrößten chinesischen Chiphersteller Hua Hong verhängt. Das US-Handelsministerium habe vergangene Woche mehrere Ausrüster angewiesen, bestimmte Lieferungen einzustellen, wie Reuters mit Verweis auf zwei mit der Sache vertraute, namentlich nicht genannte Personen heute mitteilte.Betroffen seien Anlagen und Materialien für Fabriken, in denen nach Einschätzung von US-Behörden die modernsten Chips des Landes hergestellt werden sollen. Die Anweisungen gingen demnach an die US-Konzerne Lam Research, Applied Materials und KLA.Die Maßnahmen zielen den Angaben zufolge zudem auf die Hua-Hong-Tochter Huali Microelectronics ab. Reuters hatte im März gemeldet, die Hua Hong Group habe fortschrittliche Fertigungstechnologien entwickelt, die für die Produktion von Chips für Künstliche Intelligenz (KI) genutzt werden könnten.Das US-Handelsministerium schränkt seit Jahren mit Verweis auf die nationale Sicherheit die Lieferung von Ausrüstung an chinesische Chipfabriken ein. Die jüngsten Maßnahmen könnten jedoch die Spannungen im Vorfeld des bereits einmal verschobenen und nun für Mai in China geplanten Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping verschärfen.