Israel: „Keine territorialen Ambitionen im Libanon“

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28.04.2026 19.57Online seit heute, 19.57 UhrIsrael hat nach den Worten von Außenminister Gideon Saar „keine territorialen Ambitionen im Libanon“. „Unsere Präsenz (…) dient einem Zweck: dem Schutz unserer Bürger“, sagte er heute bei einer Pressekonferenz. „Kein Land wäre bereit, so zu leben, dass ihm eine Waffe an den Kopf gehalten wird“, fuhr Saar fort.Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ali Chamenei feuerte die von Teheran unterstützte Hisbollah-Miliz Raketen auf Israel ab.Israel und Hisbollah mit AngriffenIsrael flog daraufhin umfassende Angriffe auf Teile des Libanon und schickte Bodentruppen über die Grenze. Seit dem 17. April gilt eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon. Auch nach Inkrafttreten der Feuerpause setzten Israel und die Hisbollah-Miliz ihre gegenseitigen Angriffe jedoch fort.Israels Außenminister Saar sagte, „in einer Realität, in der die Hisbollah und andere Terrororganisationen, einschließlich palästinensischer Terrorgruppen, zerschlagen sind, wird Israel keine Notwendigkeit mehr haben, seine Präsenz in diesen Gebieten aufrechtzuerhalten“.Viele Häuser systematisch zerstörtIsraelische Soldaten sind trotz Vereinbarung einer Waffenruhe weiterhin im Südlibanon stationiert. Israel hat dort nach eigenen Angaben eine „Sicherheitszone“ eingerichtet, die zum Schutz der nordisraelischen Ortschaften vor Hisbollah-Angriffen dienen solle.Kritiker wiederum sprechen von einer illegalen Besatzung und möglichen Kriegsverbrechen. Israels Armee hat im Süden wichtige Brücken und Straßen, nach israelischen Berichten aber auch Häuser systematisch mit Bulldozern und anderen Baufahrzeugen zerstört. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.