23.04.2026 09.44Online seit heute, 9.44 UhrBund, Länder und Sozialversicherung verhandeln heute im Parlament über Reformen im Gesundheitsbereich. Im Gespräch sind verschiedene Varianten zur Neuordnung der Finanzierung, Steuerung und Planung. Ein Ergebnis soll Ende Juni vorliegen.Wie der „Kurier“ zuerst berichtete, werden zurzeit drei unterschiedliche Modelle für die Gesundheitsversorgung diskutiert. Eines davon ist ein Regionenmodell, bei dem Bund, Länder und Kassen in einen gemeinsamen Fonds einzahlen, der das Geld an drei oder vier regionale Gesundheitsfonds weitergeben soll.Dieses Modell wird vor allem auf SPÖ-Seite präferiert.Das zweite Modell ist zentraler ausgelegt, hier würde die Sozialversicherung Leistungen zentral einkaufen. Unterstützer dafür werden vor allem in ÖVP-nahen Funktionären in der Sozialversicherung verortet. Das dritte Modell sieht mehr oder weniger eine Beibehaltung des Status quo vor.Neben all dem gibt es auch weitere Punkte, zu denen großteils schon Konsens besteht und die sich zuletzt Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) zu eigen gemacht hat. Hier geht es etwa um ein bundeseinheitliches Dienst- und Besoldungssystem für Krankenanstalten.Wenig Freude mit diesem Vorschlag hat Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP), laut ihm sind die Gegebenheiten zwischen Wien und Vorarlberg zu unterschiedlich.