23.04.2026 09.07Online seit heute, 9.07 UhrDie Preise für Haushaltsenergie sind von Februar auf März deutlich gestiegen: Der Energiepreisindex (EPI) erhöhte sich gegenüber Februar um 9,1 Prozent. Auf das Jahr gerechnet verteuerte sich die Haushaltsenergie um 6,2 Prozent. Preistreiber war der Iran-Krieg.Die Einschränkungen des Angebots an Erdöl und Erdgas schlugen rasch auf die Endkundenpreise für Treibstoffe durch, teilte die Österreichische Energieagentur (AEA) mit.Den größten Preisanstieg gab es bei Heizöl: Der Preis stieg gegenüber Februar um 42,8 Prozent, auf Jahressicht verteuerte sich der Brennstoff um 38,2 Prozent. Diesel kostete im März um 23,9 Prozent mehr als einen Monat zuvor, innerhalb von zwölf Monaten stieg der Preis um 21,9 Prozent.Bei Benzin verzeichnete die Energieagentur auf Monatssicht einen Preisanstieg von 14,8 Prozent, gegenüber dem März des Vorjahres um 12,1 Prozent. Mit 3,1 Prozent bzw. zwei Prozent fiel der Preisanstieg bei Gas moderat aus.Im Vergleich zum Februar dieses Jahres mussten Konsumentinnen und Konsumenten auch für Holzpellets (plus 0,9 Prozent) und Brennholz (plus 0,3 Prozent) mehr bezahlen. Während Pellets um 27,9 Prozent mehr kosteten als ein Jahr zuvor, lag der Preisanstieg bei Brennholz nur bei 0,2 Prozent.Billiger wurden, zumindest auf Monatsbasis, Strom und Fernwärme: Die Strompreise sanken im Monatsvergleich um 0,5 Prozent und lagen im Jahresvergleich um 8,3 Prozent unter dem Niveau des März 2025. Dabei seien die jüngsten Preissenkungen großer Energielieferanten noch nicht berücksichtigt. Fernwärme kostete im März um 0,1 Prozent weniger als im Februar. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergibt sich ein Anstieg um 2,4 Prozent. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.