26.04.2026 14.31Online seit heute, 14.31 UhrDie Datenschutzbehörde (DSB) hat mit zunehmendem Arbeitsaufwand zu kämpfen. So stieg die Anzahl der eingelangten Beschwerden aus dem Inland innerhalb von zwei Jahren auf mehr als das Doppelte – und das bei gleich bleibender Personalzahl, wie der aktuelle Tätigkeitsbericht belegt. Im Vorjahr gab es 5.300 Beschwerden.Zunehmend konfrontiert wird die Stelle mit Schriftstücken, die offenbar unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz erstellt worden sind. Erkennbar seien diese vor allem an ihrem Umfang sowie daran, dass ausdrücklich und gezielt auf einschlägige Bestimmungen der DSGVO Bezug genommen wird.Insofern unterschieden sich solche Beschwerden von ihrer Struktur und ihrem Inhalt her von Beschwerden, die von durchschnittlichen Beschwerdeführern oder -führerinnen eingebracht werden, heißt es in dem Bericht. „Auch dieses Phänomen, von dem im Übrigen auch viele andere Datenschutzaufsichtsbehörden der EU berichten, bindet erhebliche Ressourcen der DSB“.Das Budget der DSB für das Jahr 2024 betrug 5,7 Mio. Euro, im Jahr 2025 6,1 Mio. Euro. Im Jahr 2026 sind es 5,9 Mio. Kürzungen erfolgen insbesondere im Bereich der Sachaufwendungen. Das habe zur Folge, dass die DSB seit Juli 2025 einen Großteil ihrer Verwaltungspraktikantinnen und -praktikanten nicht nachbesetzen könne.