Auch Meinl-Reisinger kritisch zu Förderstopp für ZARA

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22.04.2026 12.58Online seit heute, 12.58 UhrWie die SPÖ-Regierungsriege sieht auch NEOS-Chefin und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger die Streichung der Förderung für die Anti-Rassismus-Beratungsstelle ZARA kritisch. Diese Woche war bekannt geworden, dass das Familienministerium von Claudia Bauer (ÖVP) den Geldfluss einstellt. Das sei in der Koalition nicht abgesprochen worden, sagte Meinl-Reisinger heute am Rande des Ministerrats.ZARA steht dadurch vor dem Aus, betroffen ist die Beratungsstelle gegen Rassismus genauso wie die Meldestelle für Hass im Netz.2025 betrug die Förderung des Familienministeriums noch 330.000 Euro, begründet wurde die Einstellung mit dem knappen Budget. Beim Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus sowie gegen Hass im Netz gebe es noch Luft nach oben – und genau hier leiste ZARA wertvolle Arbeit, sagte Meinl-Reisinger.Vizekanzler Andreas Babler und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (beide SPÖ) hatten sich zuvor bereits überrascht gezeigt und angekündigt, alle Möglichkeiten zu prüfen, um den Fortbestand des Vereins zu sichern. Die Grünen erneuerten heute ihre diesbezügliche Kritik an der Regierung.