26.04.2026 21.25Online seit heute, 21.25 UhrDutzende Schiffe der „Global Sumud Flotilla“ mit Aktivistinnen und Aktivisten aus zahlreichen Ländern an Bord sind von Sizilien aus Richtung Gazastreifen in See gestochen.Nach einer wetterbedingten Verzögerung seien nun 56 Schiffe von einem Hafen bei Syrakus aufgebrochen, teilte die Organisation heute mit. Sie sprach von der größten Flottille, die jemals versucht habe, den Gazastreifen zu erreichen.Die propalästinensischen Aktivistinnen und Aktivisten wollen erneut versuchen, die seit 2007 bestehende israelische Seeblockade des Gazastreifens, die auch von Ägypten mitgetragen wird, zu durchbrechen und Hilfsgüter in die Konfliktregion zu bringen. Erklärtes Ziel der „Global Sumud Flotilla“ ist es außerdem, die Einrichtung eines dauerhaften humanitären Korridors voranzubringen.Israel hat in der Vergangenheit Versuche von Aktivisten, die Seeblockade vor dem abgeriegelten Küstenstreifen zu durchbrechen, stets verhindert.Bei einem vorherigen Versuch war die vorwiegend aus privaten Segel- und Motorbooten bestehende „Global Sumud Flotilla“ vergangenen Herbst von israelischen Spezialeinheiten gestürmt und am Erreichen des Gebiets gehindert worden.Nach Angaben der Organisation wollen sich die nun aufgebrochenen Schiffe mit mehreren weiteren aus anderen Ländern gestarteten Booten auf See sammeln und weiter nach Osten fahren. Begleitet wird die Flottille von einem Schiff der spanischen Hilfsorganisation Open Arms sowie der „Arctic Sunrise“ des Umweltverbandes Greenpeace. Dies stärke die gesamte Mission, hieß es.