Neues Rettungsangebot für Escobars Flusspferde

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28.04.2026 13.14Online seit heute, 13.14 UhrIn Kolumbien wird schon seit Langem diskutiert, was mit den Flusspferden des berüchtigten Drogenbarons Pablo Escobar geschehen soll. Nun hat der Sohn eines indischen Milliardärs den riesigen Tieren ein neues Zuhause angeboten.Anant Ambani, Sohn von Mukesh Ambani, Chef der Konzerngruppe Reliance Industries, erklärte heute, er habe bei der kolumbianischen Regierung offiziell beantragt, die Entscheidung zur Tötung der Flusspferde nicht umzusetzen. Stattdessen solle die Regierung ihm eine „sichere, wissenschaftlich begleitete Umsiedlung der Tiere“ gestatten.Auf diese Weise sollen 80 Flusspferde in seinem Vantara-Tierpark ein „dauerhaftes Zuhause“ finden, erklärte der Unternehmersohn. Der Zoo im westindischen Bundesstaat Gujarat bezeichnet sich als „eines der weltgrößten Wildtierrettungs-, -pflege- und -schutzzentren“.In dem Park leben nach Angaben der indischen Zoobehörde bereits Hunderte Elefanten, 200 Löwen, 160 Tiger, 250 Leoparden, 900 Krokodile sowie 50 Bären. Fachleute haben wiederholt kritisiert, der Vantara-Park beherberge zu viele Tiere, darunter Exemplare von bedrohten oder seltenen Arten.Der mächtige und schwerreiche Drogenbaron Escobar hatte vor Jahrzehnten aus Afrika die in Südamerika nicht heimischen Flusspferde für seinen Privatzoo nach Kolumbien importiert. Nachdem der Gründer des berüchtigten Medellin-Kartells 1993 von Sicherheitskräften erschossen worden war, breiteten sich seine Flusspferde und deren Nachfahren unkontrolliert entlang des Magdalena-Flusses aus.