FOTOKERSCHI / FRANZ PLECHINGERRohrbach-Berg am 26.04.2026 – Am Abend wurden die Feuerwehren Rohrbach, Götzendorf, Haslach und Perwolfing zu einem Wohnhausbrand alarmiert. Der Brandherd befand sich in der Küche, alle Bewohner hatten sich bereits in Sicherheit gebracht. Die Alarmierung erfolgte um 19:24 Uhr. Schon bei der Anfahrt erinnerten sich einige Einsatzkräfte, dass es in diesem Objekt bereits vor einem Jahr zu einem Brand gekommen war. Gemäß Ausrückeordnung rückten das Kommandofahrzeug 1, das Tanklöschfahrzeug, die Drehleiter, das Rüstlöschfahrzeug, das Kleinlöschfahrzeug-Logistik sowie das Mannschaftstransportfahrzeug aus. Dank der günstigen Tageszeit waren vier Fahrzeuge bereits sieben Minuten nach Alarmierung am Einsatzort.Beim Eintreffen bestätigte sich, dass alle Bewohner unverletzt im Freien waren. Ein deutlicher Rauchaustritt aus den Fenstern zeigte den Brand in der Küche an. Ein Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges drang mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor und setzte Schaummittel zur effektiveren Brandbekämpfung ein. Parallel wurde eine Abluftöffnung geschaffen und mit Überdruckbelüftung begonnen, um Rauch zu entfernen und die Sicht zu verbessern. Die Abluftöffnungen wurden jeweils durch ein C-Rohr gesichert.Bereits 20 Minuten nach Alarmierung konnte der Brand durch das schnelle Eingreifen der Atemschutzträger gelöscht werden. Die Meldung "Brand aus" erfolgte um 20:00 Uhr. Ein weiterer Atemschutztrupp kontrollierte das Ober- und Dachgeschoss auf eine mögliche Brandausbreitung. Zusätzlich wurde eine Einsatzleitstelle eingerichtet und ein Atemschutzsammelplatz organisiert. Die Wasserversorgung erfolgte über mehrere Zubringerleitungen der beteiligten Feuerwehren, jedes nachrückende Fahrzeug stellte einen Atemschutz-Reservetrupp.Das Gebäude wurde stromlos geschaltet und im Anschluss auf versteckte Glutnester kontrolliert. Die Feuerwehr unterstützte zudem die Polizei bei der Brandursachenermittlung. Durch das koordinierte und rasche Eingreifen aller Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Polizei und Rotes Kreuz waren mit mehreren Einheiten vor Ort, insgesamt standen über 120 Einsatzkräfte im Einsatz.Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen beteiligten Organisationen für die ausgezeichnete Zusammenarbeit – ein starkes Zeichen gelebter Hilfsbereitschaft in Rohrbach-Berg.