Weltweite Rüstungsausgaben auf höchstem Stand seit 2009

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27.04.2026 06.13Online seit heute, 6.13 UhrDie weltweiten Militärausgaben sind im vergangenen Jahr nach Angaben des Friedensforschungsinstituts SIPRI auf fast drei Billionen Dollar gestiegen. Die globalen Rüstungsausgaben kletterten 2025 um 2,9 Prozent auf 2,89 Billionen Dollar, teilte die Organisation heute mit. Dies entspreche 2,5 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung und sei der höchste Wert seit 2009.In den USA sanken die Ausgaben dagegen – laut SIPRI wohl nur vorübergehend – um 7,5 Prozent auf 954 Milliarden Dollar. Als Hauptgrund nannten die Experten den Stopp neuer finanzieller Militärhilfen für die Ukraine durch US-Präsident Donald Trump. In den drei Vorjahren hatten sich die US-Hilfen für das Land noch auf insgesamt 127 Milliarden Dollar belaufen.Haupttreiber des weltweiten Wachstums war Europa mit einem Anstieg von 14 Prozent auf 864 Milliarden Dollar. Neben den anhaltend hohen Ausgaben Russlands und der Ukraine im vierten Jahr des Krieges sorgten vor allem die europäischen Nato-Staaten für das stärkste Wachstum in Mittel- und Westeuropa seit Ende des Kalten Krieges.Die drei größten Geldgeber – die USA, China und Russland – machten zusammen mit 1,48 Billionen Dollar gut die Hälfte der weltweiten Ausgaben aus. Angesichts der aktuellen Krisen und der langfristigen Ziele vieler Staaten werde das globale Wachstum voraussichtlich auch in den kommenden Jahren anhalten, hieß es in dem Bericht weiter.