23.04.2026 17.57Online seit heute, 17.57 UhrNach einem Verlust im vergangenen Jahr setzt der deutsche Schokoladenhersteller Ritter Sport den Rotstift an. Ein Sprecher des Familienunternehmens teilte heute laut dpa mit, dass in der Zentrale im schwäbischen Waldenbuch bei Stuttgart etwas mehr als jede zehnte Stelle wegfallen soll. Das sei der erste Stellenabbau in der mehr als 110-jährigen Unternehmensgeschichte.Als Gründe nannte der Sprecher stark gestiegene Rohstoffpreise, vor allem bei Kakao. Aber auch die Preise für Energie und Verpackungen hätten das Geschäft zuletzt belastet. Zudem sei eine deutliche Kaufzurückhaltung zu spüren. Der Abbau soll sozialverträglich erfolgen. Betriebsbedingte Kündigungen könnten jedoch nicht ausgeschlossen werden.Ritter Sport hatte bereits angekündigt, die Kostenstrukturen zu vereinfachen. Für den Hersteller arbeiteten zuletzt rund 1.900 Menschen weltweit. In Waldenbuch waren es rund 1.000 Menschen, davon etwas über 600 in der Verwaltung. Demzufolge sollen etwa 70 Stellen in der Verwaltung wegfallen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.