Der Regensburger Entwickler Alexander Weichart, der bereits mit der Notiz-App „Zettel“ eine bewusst reduzierte Anwendung ohne Cloud-Anbindung veröffentlicht hat, stellt mit „Hibi“ nun eine neue Kalender-App für das iPhone bereit.Auch hier verfolgt der Entwickler einen Ansatz, der sich von vielen etablierten Lösungen unterscheidet. Statt eigener Konten oder externer Synchronisation setzt die App vollständig auf die bestehenden Systemfunktionen von iOS.Während „Zettel“ Notizen als einzelne Markdown-Dateien im iCloud Drive speichert und damit bewusst auf klassische Datenbanken verzichtet, greift „Hibi“ direkt auf die im System hinterlegten Kalenderdaten zu. Nutzer müssen keine zusätzlichen Zugänge anlegen, da die App mit den bereits eingerichteten Kalendern zusammenarbeitet.Zettel 3.0 und Zeitgeist 1.0: Einfache Strukturen, lokale InhalteDrei Ansichten für den schnellen Überblick„Hibi“ bietet drei zentrale Darstellungsformen für Termine. Die Tagesansicht zeigt einzelne Einträge in Form übereinanderliegender Karten, die sich mit einer Wischbewegung durchblättern lassen. So können Nutzer zwischen vergangenen und kommenden Tagen wechseln. Ergänzt wird dies durch eine Wochenansicht, die Termine in einer fortlaufenden Liste darstellt und damit einen schnellen Überblick über mehrere Tage hinweg ermöglicht.Für eine längerfristige Planung steht eine Monatsansicht bereit. Diese lässt sich stufenlos scrollen und zeigt Termine in einer reduzierten Rasterdarstellung. Durch diese Kombination sollen sowohl kurzfristige als auch weiter vorausliegende Termine schnell erreichbar sein.Elegante Darstellung, lokale DatenverarbeitungWie bereits bei „Zettel“ legt der Entwickler auch bei seiner Kalender-App Wert auf eine reduzierte technische Struktur. „Hibi“ benötigt keinen eigenen Account und verzichtet vollständig auf externe Server. Alle Daten verbleiben auf dem Gerät und werden ausschließlich über die von Apple bereitgestellten Schnittstellen verarbeitet.Zusätzlich integriert die App Wetterinformationen für einzelne Tage. Grundlage hierfür ist Apples WeatherKit, das unter anderem Vorhersagen sowie Zeiten für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang bereitstellt. Auch die visuelle Gestaltung ist Teil des Konzepts. Unterschiedliche Kalender lassen sich farblich unterscheiden, während eine angepasste Darstellung für den Dunkelmodus zur Verfügung steht.Die App ist rund 17 Megabyte groß, setzt iOS 26 voraus und steht kostenlos im App Store bereit.Hibi Calendar (Kostenlos, App Store) →The post Hibi: Zettel-Entwickler veröffentlicht elegante Kalender-App first appeared on iphone-ticker.de.