Drohnenangriffe in Kiew am helllichten Tag

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28.04.2026 15.30Online seit heute, 15.30 UhrDie ukrainische Hauptstadt Kiew ist heute am helllichten Tag von heftigen Explosionen erschüttert worden. Die Luftabwehr sei im nördlichen Viertel Obolon im Einsatz, teilte der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Witali Klitschko, mit.Kurz zuvor hatten die Luftstreitkräfte von Drohnen berichtet, die im Anflug auf Kiew seien. Die Behörden riefen die Bewohnerinnen und Bewohner auf, sich in Sicherheit zu bringen. Der Luftalarm wurde nach rund einer Stunde wieder aufgehoben.Zwei VerletzteBürgermeister Klitschko zufolge wurden zwei Menschen bei den Angriffen verletzt, darunter ein Fußgänger im westlichen gelegenen Viertel Schewtschenkiwskyj, als zwei Autos in Folge eines Drohnenangriffs zusammenstießen. Er musste demnach ins Krankenhaus eingeliefert werden.Zudem fielen Klitschko zufolge Drohnenteile auf ein im Bau befindliches Gebäude. In Onlinenetzwerken war ein Video zu sehen, in dem eine Drohne auf einer Baustelle in einem Feuerball explodiert.Im Zuge seiner Offensive gegen die Ukraine beschießt Russland das Nachbarland fast jede Nacht mit hunderten Drohnen. In den vergangenen Monaten wurden aber auch mehrere massive Angriffe am Tage verzeichnet.Ukraine verlängert KriegsrechtDie Ukraine verlängerte indes das geltende Kriegsrecht und die Mobilisierung um weitere 90 Tage bis Anfang August. Für beide von Präsident Wolodymyr Selenskyj eingereichten Entwürfe stimmte Medienberichten zufolge jeweils eine deutliche Mehrheit von mehr als 300 Abgeordneten.Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als vier Jahren gegen eine großangelegte russische Invasion. Nach dem russischen Einmarsch im Februar 2022 wurde in dem osteuropäischen Land das Kriegsrecht verhängt und eine Mobilmachung angeordnet.Seitdem wird es immer wieder verlängert. Die regulären Präsidenten-und Parlamentswahlen fanden daher nicht statt. Wehrpflichtige Männer im Alter von 23 bis 60 Jahren können das Land, mit wenigen Ausnahmen, nicht verlassen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.