FPÖ fordert nach einem Jahr Regierung Neuwahl

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03.03.2026 12.06Online seit heute, 12.06 UhrEinen Tag nach den Grünen hat auch die FPÖ der Regierung eine Bilanz zum einjährigen Bestehen ausgestellt. Es sei „ein schlechtes Jahr für Österreich“ gewesen, fasste Generalsekretär Michael Schnedlitz heute seine Sicht zusammen.„Ein Jahr ist genug“, sagte er bei einer Pressekonferenz und forderte eine Neuwahl sowie „klare Verhältnisse, damit es nicht weiter in die falsche Richtung geht“. Die Freiheitlichen seien bereit, das Land zu „sanieren“.„Die Menschen bezahlen einen Aufschlag für die Unfähigkeit“ der schwarz-rot-pinkfarbenen Regierung, sagte Schnedlitz. Die Kosten von unter anderem Wohnen, Energie und Lebensmitteln seien weiterhin zu hoch, obwohl die Koalition diese Probleme „angeblich gelöst“ hätte. Zudem handle es sich um die „teuerste Regierung aller Zeiten“, so Schnedlitz.Vor einem Jahr habe sich „ein Konstrukt auf den Weg gemacht“, sagte der FPÖ-Generalsekretär. Mit ÖVP, SPÖ und NEOS hätten sich dann die klaren Verlierer der Nationalratswahl zusammengefunden. Die Volkspartei sei nicht bereit gewesen, mit der FPÖ zu regieren bzw. auf ihre „eigenen Pfründe“ zu verzichten.Parteichef Herbert Kickl habe hingegen gezeigt, „dass er aus einem anderen Holz geschnitzt ist“. Der FPÖ-Chef habe sich „gegen die Karotte der ÖVP entschieden“, so Schnedlitz.