Van der Bellen und Meinl-Reisinger: „Zurück zur Diplomatie“

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02.03.2026 17.15Online seit heute, 17.15 UhrBundespräsident Alexander Van der Bellen und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) haben angesichts der Eskalation im Nahen Osten und der Golfregion zu einem „zurück zur Diplomatie“ aufgerufen.„Unser Aufruf gilt der Deeskalation, um keinen Flächenbrand zu erleben“, sagte die Ministerin vor einem Gespräch mit Van der Bellen heute in der Präsidentschaftskanzlei in Wien.„Das iranische Regime ist das letzte, für das ich Sympathie empfinde“, sagte Van der Bellen weiter. Er hoffe, dass die Situation „früher oder später zu einem anderen Regime im Iran führt, das den Interessen der Bevölkerung nahekommt – zumindest mehr, als es derzeit der Fall ist“.Mit den wirtschaftlichen Effekten der aktuellen Kriegshandlungen angesichts des steigenden Ölpreises oder einer möglichen Unterbrechung der Lieferketten „werden wir auch noch fertig werden“.Meinl-Reisinger sagte, man sei im Kontakt mit den Außenministern der Region, insbesondere auch der Golfstaaten: „Sie sind in der neuen Situation, dass sie angegriffen wurden, ohne es provoziert zu haben.“ Sie verwies darauf, dass der Krisenstab im Außenministerium immer wieder tage und die Situation laufend bewerte.