Spannungen in Peru nach Präsidentenwahl

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17.04.2026 21.44Online seit heute, 21.44 UhrIn Peru nehmen die innenpolitischen Spannungen zu, da fünf Tage nach der Präsidentenwahl das Ergebnis immer noch nicht feststeht. Zwar hat nach Angaben der Wahlbehörde die konservative Spitzenkandidatin Keiko Fujimori nach Auszählung von über 93 Prozent der Stimmen mit 17 Prozent die Abstimmung am vergangenen Sonntag klar gewonnen. Da sie aber keine absolute Mehrheit erzielte, muss sie sich im Juni einer Stichwahl stellen.Offen ist allerdings, wer noch in die Stichwahl einziehen wird. Nach Angaben der Wahlbehörde liefern sich der Linke Roberto Sanchez (zwölf Prozent) und der ultrakonservative ehemalige Bürgermeister von Lima, Rafael Lopez Aliaga, (11,9 Prozent) ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweiten Platz. Zuletzt trennten sie 13.000 Stimmen.Wegen der Unklarheiten steigt der Druck auf den Chef der Wahlbehörde, Piero Corvetto. Kritiker werfen ihm Verzögerungen und mutmaßliche Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung vor und fordern seine Absetzung. Das oberste Wahlgericht des Landes reichte zudem eine Strafanzeige gegen Corvetto wegen mutmaßlicher Verletzung von Wahlrechten ein. Corvetto wies die Vorwürfe zurück, räumte jedoch logistische Probleme ein. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.