Der ViAX 250 ist der kleinste Mähroboter im Programm von Mova. Zu einem vergleichsweise günstigen Preis von 529 Euro bekommt man einen kompakten und wendigen automatischen Rasenmäher, der ohne Begrenzungskabel und sonstige Navigationshilfen auskommt. Das Gerät arbeitet ausschließlich kamerabasiert mit einem von Mova als UltraEyes 1.0 bezeichneten System. Mit einem Mähbereich bis zu 250 Quadratmetern und der Fähigkeit, Steigungen mit bis zu 40 Prozent zu überwinden, eignet sich der Roboter für die meisten Hausgärten hierzulande.Wir haben den Mova ViAX 250 auf Probefahrt geschickt und dafür einen Garten ausgesucht, der aus mehreren zusammenhängenden Bereichen besteht und mit einem etwas anspruchsvolleren Anstieg aufwarten kann. Dabei schlägt sich das Gerät alles in allem erfreulich gut.Einrichtung per BluetoothBei der initialen Einrichtung muss man etwas mehr Hand anlegen, als die Werbung des Herstellers den Eindruck erweckt. Per Bluetooth-Steuerung muss man mit dem Mäher einmal die äußere Begrenzung des gesamten Mähbereichs abfahren. Erst dann greift die automatische Kartierungsfunktion. Der ViAX erfasst dann Hindernisse und bessert auch an den Rändern nach. Die Kameraerkennung unterscheidet dabei zwischen Rasen und sonstigen Flächen, wobei die Karte stets dynamisch optimiert wird.Verschaltete Bereiche können die Kameranavigation aus dem Takt bringen. Sollte dies der Fall sein, empfiehlt es sich, den Zeitpunkt des Mähens so zu verschieben, dass die Ausleuchtung der Mähfläche gleichmäßiger ist. Dies sollte jedoch nur in Ausnahmefällen nötig sein.Kartenansicht und App-FunktionenErkannte Hindernisse werden vom ViAX in der Kartenansicht markiert. Der daraufhin ausgesparte Bereich wird bei der nächsten Fahrt wieder gemäht, sofern das Hindernis bis dahin verschwunden ist. Mithilfe der App kann man auch feste No-Go-Zonen definieren, wenn man bestimmte Rasenbereiche generell aussparen oder problematische Zonen wie Treppen markieren will.Die App erlaubt es auch, den gesamten Mähbereich in Zonen aufzuteilen, die der Roboter nach unterschiedlichen Vorgaben abarbeitet. In unserem Beispiel wird der Gartenbereich direkt am Haus gründlicher und gleichmäßiger als ein ebenfalls vorhandener Wiesenbereich mit ein paar Obstbäumen gemäht. Aufgrund der hier vorhandenen Steigung wurde zudem die Mährichtung quer zum Hangverlauf gedreht, was den Akkuverbrauch reduziert und bei feuchtem Rasen einfacher zu bewältigen ist. Grundsätzlich hat der ViAX 250 mit seinen großen, gezackten Rädern guten Grip.Solides kleines ArbeitstierVom Mähergebnis her gibt es aus unserer Sicht bislang nichts zu meckern. Der Roboter arbeitet die ihm zugewiesenen Bereiche fehlerfrei und zuverlässig ab, die Schnitthöhe lässt sich dabei zwischen drei und sechs Zentimeter einstellen.Welcome to the Jungle: Der Mova ViAX 250 bei seiner ersten Erkundungsfahrt……und ein sichtbarer Mäherfolg nach zwei Wochen Einsatz.Dank seiner kompakten Größe erweist sich der ViAX 250 als ausgesprochen wendig. Lediglich an den Rändern muss man bei dem kleinen Mova-Mäher hier und da vielleicht etwas mehr nachbessern, als dies bei teureren Robotern der Fall ist. Generell empfiehlt es sich aber ohnehin, als Ergänzung zu einem Mähroboter einen kleinen Frei- oder Kantenschneider zur Hand zu haben.Abstriche bei Akkuleistung und AusstattungWohl vor allem aufgrund der vorhandenen Steigung reicht dem Mäher eine Akkufüllung nicht, um die komplette Fläche mit 150 Quadratmetern Gesamtgröße abzuarbeiten. Der ViAX steuert wenn nötig automatisch die Ladestation an und setzt den Mähvorgang fort, sobald der Akku wieder geladen ist.Der gegenüber anderen Modellen schwächere Akku ist eine der Einschränkungen, mit der man in dieser Preisklasse wohl leben muss. Der ViAX 250 verzichtet auch auf einen Regensensor, sodass die Funktion zum Regenschutz ausschließlich auf Online-Wetterprognosen basiert. Auch ist keine Garage im Lieferumfang enthalten, achtet hier jedoch auf Angebote. Zumindest hin und wieder legt Mova das separat für rund 100 Euro erhältliche Zubehör mit bei.Firmware-Updates bessern nachPositiv ist auf jeden Fall anzumerken, dass der Hersteller derzeit noch aktiv nachbessert und den Leistungsumfang des Geräts durch Updates erweitert. So ist die Möglichkeit, die Mährichtung anzupassen, erst während unseres Testlaufs hinzugekommen.Für die Installation von Firmware-Updates ist eine WLAN-Verbindung erforderlich, grundsätzlich kann der ViAX 250 auch ohne WLAN und Internetverbindung arbeiten. Allerdings ist es dann auch nicht möglich, die Live-Ansicht der integrierten Kamera aufzurufen. Unterm Strich ist dies in unseren Augen genau wie bei den Geräten anderer Hersteller in der Regel eher eine Spielerei. Als Ausnahme lassen wir die auch mit dem ViAX möglichen „Patrouillefahrten“ durch größere Gärten gelten. Wer ein unübersichtliches Grundstück hat und überwachen will, kann den Rasenmäher dafür verwenden.Wenn kein WLAN vorhanden ist, kann man sich per Bluetooth mit dem Mäher verbinden. Dies kommt auch bei der Ersteinrichtung zum Einsatz, wenn man den ViAX einmalig durch den Garten führt.Einführungsaktion mit kostenloser GarageMova bietet den ViAX 250 zum Preis von 529 Euro an. Im Rahmen einer wohl zeitlich befristeten Sonderaktion ist hier momentan eine Robotergarage im Lieferumfang enthalten. function open_amazon(link) { if (navigator.userAgent.indexOf("Firefox") != -1) { window.open(link, '_blank'); } else { var tag = document.createElement('a'); tag.setAttribute('href', link); tag.innerHTML = "amzn"; tag.click(); } } Produkthinweis MOVA ViAX 250 Mähroboter mit Garage, Empf. 250m², KI-unterstützte Mapping, U-förmige Bahnen, Hindernisvermeidung... 529,00 EUR 728,00 EUR The post Mähroboter für kleine Gärten: Mova ViAX 250 auf Testfahrt first appeared on iphone-ticker.de.