20.04.2026 18.38Online seit heute, 18.38 UhrTech-Milliardär Elon Musk ist einer Vorladung in Paris im Zuge von Ermittlungen gegen seine Onlineplattform X in Frankreich ferngeblieben. Musk sei zu dem Termin nicht erschienen, bestätigte die Pariser Staatsanwaltschaft heute. Musks Anwesenheit oder Abwesenheit stelle demnach aber kein Hindernis für die Fortsetzung der Ermittlungen dar.Weder Musk noch die ebenfalls vorgeladene frühere X-Chefin Linda Yaccarino waren verpflichtet, zu der freien Anhörung zu erscheinen.X bestreitet „jegliches Fehlverhalten“Die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt seit rund einem Jahr gegen X wegen des Vorwurfs, dass Algorithmen in dem sozialen Netzwerk verändert worden sein sollen, um rechtsextremen Inhalten mehr Aufmerksamkeit zu bescheren. Außerdem geht es um den Vorwurf der Holocaust-Leugnung sowie um sexualisierte Abbildungen.Dabei handelt es sich um vom KI-Chatbot Grok erstellte sexualisierte Bilder von Frauen und Kindern, genannt Deepfakes, die international für viel Empörung gesorgt haben. Deepfakes sind mit Hilfe von KI erstellte Videos, Bilder oder Audio-Dateien, die täuschend echt wirken, es aber nicht sind.X hatte nach den Durchsuchungen entgegnet, die Vorwürfe seien „unbegründet“. Das Unternehmen bestreite „jegliches Fehlverhalten“. Die Durchsuchung gefährde die Redefreiheit, und X wolle die eigenen Grundrechte sowie die der Nutzer verteidigen.Paris verweist auf GesetzWie die Pariser Staatsanwaltschaft nach der Durchsuchung von Räumlichkeiten von X im Februar erklärt hatte, hätten die Ermittlungen das Ziel, einen Betrieb der Plattform X in Frankreich im Einklang mit den französischen Gesetzen zu gewährleisten. Die Vorladung von Musk und Yaccarino solle den beiden die Möglichkeit geben, ihren Standpunkt und gegebenenfalls die geplanten Maßnahmen zur Einhaltung der Vorschriften darzulegen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.