Verstöße gegen Datenschutz: Millionenstrafe für Italiens Post

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20.04.2026 18.24Online seit heute, 18.24 UhrDie italienische Datenschutzbehörde hat Geldbußen in Höhe von insgesamt mehr als 12,5 Millionen Euro gegen Poste Italiane und gegen die Tochter Postepay verhängt. Grund sei die unrechtmäßige Verarbeitung personenbezogener Daten von Millionen Nutzerinnen und Nutzern. Die Ermittlungen waren nach zahlreichen Meldungen und Beschwerden seit April 2024 eingeleitet worden.Im Mittelpunkt der Ermittlungen standen insbesondere die Apps BancoPosta und Postepay. Diese hätten „übermäßig invasive Eingriffe“ in die Privatsphäre beinhaltet, die für Zwecke der Betrugsprävention nicht erforderlich gewesen seien.Im Laufe der Untersuchung traten zudem mehrere Verstöße gegen die Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten zutage, darunter Mängel bei den an die Nutzerinnen und Nutzer gerichteten Informationen, unterlassene Umsetzung geeigneter Sicherheitsmaßnahmen und angemessener Richtlinien zur Datenspeicherung. Poste Italiane ist Italiens größter Post-, Logistik- und Finanzdienstleistungskonzern. Seit 2015 ist das Unternehmen an der Mailänder Börse notiert. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.