Marsch fürs Leben in München: Tausende setzen Zeichen – Medien schweigen lieber

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Während in Berlin über neue ideologische Projekte diskutiert wird und in Brüssel sogar ein „Menschenrecht auf Abtreibung“ gefordert wird, gingen am Wochenende in München tausende Bürger auf die Straße – friedlich, entschlossen und mit einer klaren Botschaft: Das Leben ist nicht verhandelbar.Beim „Marsch fürs Leben“ versammelten sich nach Polizeiangaben rund 4.500 Teilnehmer, die Veranstalter sprechen sogar von etwa 7.000 Menschen. Angesichts mehrerer parallel laufender Demonstrationen, Verkehrschaos in der Innenstadt und gesperrter U-Bahnstationen ist das eine bemerkenswerte Zahl.Friedlich, familiär – trotz massiver StörungenAugenzeugen berichten von einer positiven, fast familiären Atmosphäre. Familien, Christen, ältere Menschen, junge Teilnehmer – sie alle kamen zusammen, um für ungeborenes Leben und traditionelle Werte einzustehen.Doch wie so oft blieb es nicht störungsfrei. Laut Schilderungen wurde der Marsch entlang der Strecke von linken Gegendemonstranten begleitet. Es kam zu Blockaden, Beschimpfungen und Verzögerungen. Eine Sitzblockade soll den Zug zeitweise für rund 20 Minuten aufgehalten haben, ehe die Polizei einschritt.Politik gegen die RealitätImmer mehr Bürger erkennen inzwischen das Offensichtliche: Deutschland steckt mitten in einer demografischen Krise. Geburtenrückgang, Überalterung, Fachkräftemangel – doch statt Familienpolitik mit Substanz setzt die Regierung lieber auf Symbolpolitik, Gender-Ideologie und weitere Angriffe auf traditionelle Strukturen.Genau darauf wurde in München hingewiesen: Wer die Zukunft eines Landes sichern will, muss Familien stärken und Kinder willkommen heißen – nicht ihre Existenz problematisieren.Öffentlich-Rechtliche auf Sendepause?Besonders auffällig: Über Veranstaltungen wie den Marsch fürs Leben berichten viele große Medien nur widerwillig – wenn überhaupt. Wenn berichtet wird, dann häufig mit Fokus auf Gegenproteste statt auf die tausenden friedlichen Teilnehmer.Das Muster ist bekannt: Bürgerproteste gegen den Mainstream werden kleingeredet, diffamiert oder ignoriert. Währenddessen gelten radikale Blockierer fast schon als folkloristische Randnotiz.Nächster Termin schon vorgemerktDie nächsten großen Märsche fürs Leben sollen am 19. September in Köln und Berlin stattfinden. Nach München dürfte klar sein: Die Bewegung wächst – trotz medialer Ignoranz und politischer Gegenwehr.Denn eines hat München gezeigt: Wer für das Leben eintritt, ist längst nicht mehr allein.