397 Verkehrstote: Opferzahlen 2025 deutlich gestiegen

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01.01.2026 11.54Online seit heute, 11.54 Uhr397 Menschen sind laut einer aktuellen Aussendung des Innenministeriums im Jahr 2025 auf Österreichs Straßen tödlich verunglückt. Das entspricht einem Anstieg von 13,1 Prozent gegenüber 2024 mit 351 Getöteten. Bei Radfahrenden und E-Bike-Lenkenden verdoppelten sich die Fälle von 32 auf 65 Personen.Der österreichweite Gesamtanstieg geht mit einem Anstieg an Todesopfern in sieben Bundesländern einher, die meisten gab es dabei mit 108 in Niederösterreich (2024: 84), gefolgt von Oberösterreich mit 73 (72) und der Steiermark mit 65 (63).Anstiege gab es auch in Tirol mit 44 (32), Kärnten mit 35 (30), dem Burgenland mit 19 (15) und Vorarlberg mit 14 (7) tödlichen Unfällen. Rückgängig waren die Zahlen hingegen in Salzburg mit 24 (28) und in Wien 15 (20).Starke Anstieg bei RadfahrendenMit 31 entfiel fast die Hälfte der tödlichen Unfälle von Radfahrenden und E-Bike-Lenkern und -Lenkerinnen auf solche mit mit Elektro-Fahrrädern. Die Gesamtzahl von 64 ist laut Innenministerium die höchste Opferzahl seit dem Jahr 2002 mit 80 Getöteten.Mit 164 betöteten Pkw-Insassen führt diese Gruppe, gefolgt von 81 getöteten Motorradfahrern und 53 Fußgänger und elf Lkw-Insassen. Acht Lenker von Zug- und Arbeitsmaschinen, sieben Mopedfahrer, sechs Lenker von E-Scootern und zwei sonstige Beteiligte starben ebenfalls 2025 bei Verkehrsunfälle.Unachtsamkeit als häufigste UnfallursacheDie drei üblichen Hauptunfallursachen Unachtsamkeit/Ablenkung (30,5 Prozent), nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (25,3 Prozent) sowie Vorrangverletzung (16,6 Prozent) haben zusammen einen Anteil von über 70 Prozent. Einen Rückgang gab es bei Unfällen unter Beteiligung von Alkohol, Drogen oder Medikamenten (6,8 Prozent) sowie beim Überholen. Weitere Gründe waren Fehlverhalten von Fußgängern (6,3 Prozent) oder gesundheitliche Beeinträchtigungen (4,5 Prozent).Der Großteil der tödlichen Unfälle ereignet sich auf den ehemaligen Bundesstraßen (147 Getötete), gefolgt von Landesstraßen (114) und sonstigen Straßen (91). 45 Menschen starben bei Unfälle auf Autobahnen und Schnellstraßen. Acht Kinder im Alter bis 14 Jahren kamen im Straßenverkehr 2025 ums Leben, 2024 verunglückten vier und 2023 sieben Kinder tödlich.