Frankreich plant Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige

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02.01.2026 12.53Online seit heute, 12.53 UhrDie Regierung in Frankreich will Online-Plattformen wie Instagram und TikTok ab Herbst 2026 für alle Jugendlichen unter 15 Jahren verbieten. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, den die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte und der demnächst im Parlament behandelt werden soll.Nach SommerferienDas Verbot soll demnach ab dem Ende der Sommerferien, ab dem 1. September 2026, gelten. Zur Begründung heißt es, zahlreiche Studien und Berichte hätten die Risiken einer „exzessiven Nutzung“ von Online-Netzwerken durch Minderjährige aufgezeigt. Genannt werden insbesondere der Zugang zu „unangemessenen Inhalten“, „Online-Mobbing“ und „Veränderungen des Schlafs“.Im ersten Artikel des Gesetzentwurfs wird die Behörde Arcom, die für die Regulierung digitaler Kommunikation zuständig ist, mit der Überwachung des Verbots betraut. Im zweiten Artikel wird das Verbot der Nutzung von Handys auf Gymnasien ausgeweitet. Eine entsprechende Maßnahme gilt bereits seit 2018 ab der Vorschule an anderen Schulen.Beratungen schon im JännerFrankreichs Präsident Emmanuel Macron, der ein Verbot der Online-Netzwerke für unter 15-Jährige zu einer seiner Prioritäten erklärt hat, will den Gesetzentwurf schon ab Jänner im Parlament beraten lassen.In Australien war im Dezember das weltweit erste Social-Media-Verbot für Kinder in Kraft getreten. Das Gesetz erlaubt die Nutzung von Plattformen wie TikTok, Instagram und Snapchat erst ab 16 Jahren.