04.01.2026 10.32Online seit heute, 10.32 UhrDie Militärregierung in Myanmar hat heute angekündigt, anlässlich des 78. Jahrestags der Unabhängigkeit von Großbritannien über 6.000 Inhaftierte zu begnadigen. Die Militärjunta nannte „Mitgefühl“ als Grund für die Freilassung von 6.134 Gefangenen in dem südostasiatischen Land. Unter den Begnadigten sind demnach auch 52 ausländische Staatsangehörige.Das Militär hatte in Myanmar 2021 die Macht übernommen und damit eine kurze Periode der Demokratie beendet. Seither wird das Land von einem Bürgerkrieg erschüttert, in dem verschiedene Konfliktparteien einander bekämpfen. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen sind in Myanmar Tausende politische Aktivisten inhaftiert. Zu nationalen Feiertagen und buddhistischen Festen werden regelmäßig Amnestien ausgesprochen.Die damalige britische Kolonie Myanmar hatte am 4. Jänner 1948 ihre Unabhängigkeit von der britischen Krone erklärt. Dem war ein langer Befreiungskampf unter General Aung San, dem Vater der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, vorausgegangen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.