Maduro meldet sich laut Sohn aus US-Gefängnis zu Wort

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11.01.2026 07.45Online seit heute, 7.45 UhrDer bei einem US-Militäreinsatz entmachtete und in den USA inhaftierte venezolanische Staatschef Nicolas Maduro hat sich nach Angaben seiner Familie aus dem Gefängnis zu Wort gemeldet. „Uns geht es gut. Wir sind Kämpfer“, sagte Maduro laut einem gestern (Ortszeit) von Venezuelas Regierungspartei PSUV veröffentlichten Video seines Sohnes Nicolas Maduro Guerra.Anhängerinndn und Anhänger Maduros forderten gestern unteredessen die Freilassung des gestürzten Präsidenten. Allerdings versammelten sich bei den Protesten im Westen der Hauptstadt Caracas nur rund 1.000 Menschen. Ein paar Hundert Protestteilnehmer kamen zudem im nahegelegenen Petare zusammen – weitaus weniger als bei früheren von Maduro-Unterstützern organisierten Demonstrationen.Hochrangige Regierungsvertreter traten bei den Demonstrationen dagegen nicht auf. Übergangspräsidentin Delcy Rodriguez nahm stattdessen an einer Landwirtschaftsmesse teil. Dort sicherte sie in einer Fernsehansprache zu, sie werde „keine Minute ruhen, bis wir unseren Präsidenten wiederhaben“. Auch Innenminister Diosdado Cabello und Verteidigungsminister Vladimir Padrino Lopez fehlten bei den Protesten.Caracas hatte am Donnerstag mit der Freilassung zahlreicher politischer Gefangener begonnen. Nach Angaben der Opposition wurden bis Samstagabend lediglich 21 Häftlinge freigelassen, darunter mehrere prominente Oppositionspolitiker. Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen zufolge gibt es in Venezuela zwischen 800 und 1.200 politische Gefangene.