Apple-Woche: iPhone 17e, MacBook Neo, neue Displays und M5-Updates

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Selten hat Apple so viele Neuheiten in drei Tagen veröffentlicht. Statt Keynote gab es Pressemitteilungen und Hands-ons in New York, London und Shanghai. Auslieferungen starten kommende Woche. Wir sprechen darüber mit Halyna und Peter von Mac Welt.iPhone 17e: pragmatisches Update– Apple führt beim iPhone 17e MagSafe ein. Das fehlte beim 16e und war für viele von Euch ein Ärgernis.– Der Einstiegs­speicher verdoppelt sich auf 256 GB, der Preis bleibt laut Runde unverändert.– Neu sind drei Farben: Schwarz, Weiß und Rosa. Ceramic Shield schützt die Front.– Im Inneren arbeitet ein A19 in einer leicht beschnittenen Variante mit einem deaktivierten GPU‑Kern.– Spekulierte Features wie Dynamic Island oder größere Kamera-Upgrades sind nicht gekommen.– Für Firmen und Behörden bleibt das 17e attraktiv. Ein Beispiel aus der Runde: Eine Bundesbehörde suchte kürzlich Tausende 16e für die Belegschaft.Displays und iPad Air: Feinarbeit statt Feuerwerk– Apple bringt zwei neue Monitore: Studio Display und Studio Display XDR. Optisch bleiben beide beim bekannten Gehäuse des Studio Display.– Das Studio Display erhält einen neueren Steuerchip, bleibt aber bei 60 Hz. Die Kamera wird auf 12 Megapixel mit Folgemodus und Schreibtischansicht aufgewertet.– Thunderbolt erlaubt Reihenschaltung mehrerer Displays. Der Upstream-Port liefert zudem Strom an verbundene Notebooks.– Beim Studio Display XDR entfällt der separat bepreiste Standfuß; der ist nun inkludiert. Das reduziert den Paketpreis spürbar.– Das iPad Air rückt auf den M4 vor. Apple setzt damit die jährliche Chip-Aktualisierung wie beim MacBook Air fort.– In der Praxis bleiben iPads sehr langlebig. Selbst ältere Pro- oder Air-Modelle leisten im Alltag weiter gute Dienste.MacBook Air, Pro und Neo: vom Einstieg bis Workstation– Das MacBook Air wechselt auf den M5. Der Basisspeicher verdoppelt sich, der Listenpreis steigt moderat. KI‑Aufgaben profitieren deutlich vom neuen Chip.– Bis zu 32 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher bleiben möglich. Neu ist eine 4‑TB‑SSD‑Option, die das Air noch flexibler macht.– Die MacBook‑Pro‑Familie erhält M5 Pro und M5 Max. Apple packt CPU/Neural Engine und GPU auf zwei verbundene Dies („Fusion“).– Die Kerne heißen nun Leistungs‑ und Superkerne. Der M5 Max erreicht bis zu 460 GB/s Speicherbandbreite. Vollausbau im 16‑Zoll‑Modell: 8.690 Euro.– Star der Woche ist für viele das MacBook Neo. Es kostet ab 699 Euro, für Bildung 599 Euro. Das Modell mit Touch‑ID und größerer SSD liegt bei 799 Euro.– Im Neo steckt ein iPhone‑Chip mit fünf Grafikkernen und 8 GB RAM. Das Gewicht liegt bei 1,23 kg. Zielgruppe sind Einsteiger:innen, Schulen und Behörden.– Bestellt wurde ab Mittwoch, geliefert wird ab kommendem Mittwoch. Farben spielen diesmal eine große Rolle, das Neo tritt bewusst bunt auf.Danke an Halyna Kubiv und Peter Müller von Mac Welt für die kompetenten Einschätzungen.