06.03.2026 13.45Online seit heute, 13.45 UhrNach der Einigung zwischen Österreich, Deutschland, den Niederlanden, Dänemark und Griechenland auf einen Fahrplan für Rückkehrzentren außerhalb der EU will Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) mehr Tempo machen.„Ich will so rasch als möglich in die Umsetzung kommen“, sagte Karner heute. Details gab es noch nicht. Eine größere Fluchtbewegung wegen des Iran-Krieges erwartete der Minister nicht.„Roadmap“ für umstrittene „Return Hubs“Eine „Roadmap“ für die umstrittenen „Return-Hubs“ für Migranten war gestern von den Innenministern der fünf Länder am Rande des Ratstreffens in Brüssel beschlossen worden. Ebenso klar sei aber auch vereinbart worden, dass man zunächst keine weiteren Details bekanntgeben werde, „weil das Gespräche behindern könnte“.Gefragt danach, weshalb vorerst nur fünf EU-Länder an solchen Plänen arbeiten, sagte Karner, dass es einfacher sei, „im kleinen Kreis“ mit solchen Gesprächen zu beginnen. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass auch andere Länder „solche Planungen haben“.„Zwei konkrete Linien“Man verfolge jedenfalls „zwei konkrete Linien“: die Errichtung solcher Rückkehrzentren sowie die „gemeinsame Umsetzung von Asylverfahren außerhalb Europas“.Mit Blick auf mögliche Flüchtlings- bzw. Migrationsströme aufgrund der Lage im Iran zeigte sich Karner weiter optimistisch. Nach allen Gesprächen, die er auch auf europäischer Ebene geführt habe, könne er sagen: „Nach derzeitigem Stand wird es zu keinen größeren Fluchtbewegungen kommen. Sie sind auch derzeit nicht erkennbar.“Sollte der Fall doch eintreten, ließ Karner aber eine harte Linie durchklingen. „Ich werde nicht zulassen, dass es zu einer zusätzlichen Belastung kommt.“ Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.